Stern Hip 117863

Vor einem Jahr und ein paar Tagen (genau genommen am 8.8.17) hatte ich erfahren, dass ich ein Sternenkind in mir trug. Der Tag meiner ersten OP.. Die Diagnose Darmkrebs kam dann eine Woche später. Vor einem Jahr fing alles an: mein Baby, Tom,- ein kleiner Junge, den ich noch „normal“ und ohne Schmerzmittel entbinden sollte, war ein Sternenkind. Die Anästhesisten kamen zu spät, ich hatte es schon geschafft. Die Hebamme war ein absoluter Engel. Ich war in der 20. Woche..

Meine Freundin hat einen Stern auf seinen Namen taufen lassen: Hip 117863 heisst jetzt Tom. Danke dafür!

Die Trauer, der Abschied. Das letzte Mal den Kleinen streicheln, bevor ich (noch) ahnungslos nach Hause gebracht wurde. Ich wollte kein Foto. Heute bereue ich es. Ich war nicht am Friedhof. Ich konnte es nicht! Ich wollte auch kein Grab. Ich hätte es nicht pflegen können,- hätte es nicht geschafft. Und ich hätte mir deswegen Vorwürfe gemacht.

Tom liegt auf einer Streuwiese in Nürnberg. Wo genau konnte ich mir nicht merken. Es steht alles in den Briefen vom Klinikum. Ich habe sie nicht geöffnet. Auf den Briefen sind kleine Glücksbringer drauf. Ich habe viele kleine „Mutmacher“ bekommen. Aber ich kann sie nicht anschauen. Sie wurden mit Liebe ❤️ gepackt,- das sieht man. Vielleicht von einer anderen Sternenkindermami? Ich weiss es nicht.. Und eigentlich merke ich, dass mir das alles noch zu viel ist. Der Kopf schaltet ab, wenn ich mich mit dem Thema Sternenkind beschäftige. Ich brauche dazu wohl noch etwas Zeit. Meine Energie wird für meine Genesung und die Kinder, die „da“ sind gebraucht. Und ich brauche meine Kinder. Sie sind so unbesorgt. Sie leben einfach! Und das ist wiederum meine Energiequelle.

Das Leben,- nicht der Tod.

Aber er ist trotzdem präsent. Immer! Die Endlichkeit des Lebens,- sie ist immer da.. Vor zwei Wochen war sie wieder ganz nah: ein ganz lieber Mensch musste im OP um sein Leben kämpfen. Und die Ärzte mit ihm. Ein Loch in der Blase. Flüssigkeit im Bauchraum, die Lunge konnte sich nicht entfalten. Wiederbelebung, künstliches Koma. Wie lange das Gehirn keinen Sauerstoff hatte? Keine Ahnung!

Ich hätte noch nie zuvor einen Menschen im künstlichen Koma (eigentlich ist es eine Narkose) gesehen. Das macht Angst!

Aber er hatte Glück! Nach 13 langen Tagen ist er wieder wach! Und er hat mich erkannt. Und mit mir gesprochen. Über meine schlechten Witze hat er auch gelacht.. Leid und Freud liegen oft ganz nah beieinander. Erschreckend nahe. Aus dem Zimmer der Intensivstation kann ich die Onkologie sehen.. Ein komisches Gefühl. Ich bin oft im Klinikum. Aber sonst als Patient. Zu Untersuchungen. Letztes Jahr hab ich hier sogar 5 Monate „gewohnt“. Mich kennen die Leute vom Transportdienst, die Schwestern, die Pfleger, die Ärzte. Die meisten kennen mich nur liegend. Oft sind sie verdutzt, wie „groß“ (1,75m) ich bin. Man freut sich, dass es mir besser geht. Man hat mir hier geholfen, ich hab Vertrauen in die Ärzte.

Aber die „Götter in weiß“ sind auch nur Menschen,- sie können nicht jeden gesund zaubern. Die Ungewissheit und die Angst sind immer da. Und sie können nicht alle retten. Manchmal muss man die Menschen auch in Würde sterben lassen… Die Palliativstation ist genau über mir. Gundi war da auch schon. Aber ich glaube sie lebt noch.. Sie war auf der Onkologie meine Zimmernachbarin. Genau wie Brigitte. Brigitte wurde am 26. Mai beigesetzt.. Mein langjähriger Freund Momo kam bereits im April unter die Erde. Auch er hatte Krebs.

Und ich bin wieder hier. Im Klinikum. Zu Besuch. Mir wird schwindelig. Das Toilettenpapier triggert mich, erinnert mich an stundenlange Aufenthalte in der Dusche. An das Minibad in meinem Minieinzelzimmer auf der 16.1. Aber ich war froh dieses Zimmer gehabt zu haben. Und ich hasste es zugleich: dieses Orange! Die Chemos in diesem Zimmer, die Schmerzen, die Tränen..

Mein Gott! Wie ich diesen Geruch hasse! Und es brennt in den zerkauten Nagelbetten meiner Finger. Das Desinfektionsmittel zieht schnell ein. Aber das Gedankenchaos verfliegt nicht so schnell wie das Brennen in den offenen Wunden..

Was wäre gewesen, wenn… Hätte man meinen Sohn retten können? Wenn der Gynäkologe im Südklinikum mich ernst genommen hätte? Schließlich hat es geschlagene 6 Wochen, einen Klinikaufenthalt und 3 (!) Fehldiagnosen von 3 verschiedenen „Spezialisten“ gebraucht, bis der „Polti“ mein Karzinom entdeckt hatte! Ich bin sauer! Und enttäuscht. Bis ich vor einem Jahr im Klinikum Nord ankam hatte ich bereits die Hölle hinter mir. Hämorrhoiden, Analfissur, Cremes, Schmerzen. Alles Bullshit! Anales Bluten seit dem 29.06.. Ich hatte da schon wahnsinnig abgebaut, konnte nicht mehr sitzen, mich kaum noch auf den Beinen halten.. „Ihren Hämorrhoiden geht es gut!“ höre ich den Arzt sagen. „Sie müssen doch wissen ob sie Verstopfung oder Durchfall haben?!“ Nein! Das wusste ich nicht.. Ich wusste nur, dass ich aus dem Hintern blutete und nicht mehr konnte. Und nicht ernst genommen wurde. Erst im Klinikum Nord (nach Drängen meines Hausarztes in die Notaufnahme zu fahren) kam man nicht mit dem „Sie-sind-aber-zu-jung-Scheiss“.. Dort hatten sie es sofort begriffen.. Ich war hier in den besten Händen. Ich hatte Schwestern und Pfleger mit Herz. Und auch die Ärzte waren immer bemüht, mich bestmöglichst wiederherzustellen. Hier wurde mein Leben gerettet.. Ein mulmiges Gefühl..

Und dann denke ich an den Stern Hip 117863. Vielleicht sollte ich den Umschlag endlich mal öffnen..

Mein Maxikleid „Smilla“

* Werbung! Und Muffins! Und ja! Der war sehr lecker! 😉 *

Es gibt Tage im Leben, da braucht man einfach Kuchen 🎂 🍰 Oder eben Muffins! Und Kaffee ☕️! Kaffee ist ganz arg wichtig! Kaffee MUSS eigentlich immer.. Oh Mann! Ich schweife mal wieder ab, ich Kaffeesuchti.. 😂 Es ging ja eigentlich um Muffins, und Maxikleider: genauer gesagt um mein Muffinmaxikleid…

Ich durfte ja mal wieder Probenähen.. Diesmal bei Conny aka #mamili1910 und es wurde das #KleidSmilla. In der Maxiversion. Dafür habe ich endlich mal wieder ein #Streichelstöffchen angeschnitten: die #Muffins von #Shalmiak. (Yes! Wieder die Überleitung zum eigentlichen Thema geschafft..)

Die asymetrische Form hat mir sofort gefallen und ich habe es in 42 genäht. Möglich sind die Grössen 32 – 44 und es gibt das Kleid in 3 Längen und zahlreichen Variationen, wie man die Einsätze nähen kann. Und ob man nur einen oder zwei Träger näht, bleibt einem auch selbst überlassen. Die gut bebilderte Anleitung macht es auch Nähanfängern möglich, das Kleid zu nähen.

Hier geht’s zur Anleitung. Die gibt es übrigens exklusiv bei Makerist. 😜Und wer schnell ist, verpasst auch nicht den Einführungsrabatt (Ihr werdet zur Website von Makerist weitergeleitet): https://www.makerist.de/patterns/sommerkleid-smilla-nur-bei-makerist

Und die Fotografin durfte natürlich auch mal naschen.. 😉

So! Und ich geh jetzt in mein Bett.. Und wer weiß… vielleicht Träume ich heute Nacht schon von meiner nächsten Smilla. Ein paar neue #Stöffchen hätte ich schon. 😜😊♥️💃🏻

Noch 2 Stranddeern! Ahoi!

Hach! Die 2 muss ich Euch noch zeigen..
(Achtung! Enthält Werbung, weil ich Namen nenne..)Samara hat eins aus dem „Breeze of Summer“ von lillestoff und unifarbenem Rockteil mit ganz viel Applikationen, die ich dem Stöffchen nachempfunden habe.Ina hat eines in rosa mit Löwe von #Stoffonkel und die Tropfen hat sie sich als passenden #Kombistoff ausgesucht.Das #Schnittmuster ist übrigens von #Lumali und heisst #LütteStranddeern. 😊Genießt die Sonne ☀️

Ina’s neue Shorts „Hannes“

*Vorsicht! Werbung! Uffbasse*

Joa, mei! Es gibt Momente im Leben, da sollte man sich etwas zurück nehmen und einfach Bilder sprechen lassen…

ABER! Weil Euch die Bilder nicht verraten, dass das Schnittmuster brandneu erschienen ist, und bei #Freuleins erhältlich ist und #Hannes heißt, und der Stoff aus #Baumwolle ist und #SummerNightLights heisst und von das #Design von #MichaelMillerFabrics ist, muss ich jetzt doch meinen #Senf dazu geben:HANNES ist nähbar von Gr. 98-152. Und HANNES gibt es auch als #HANNA ♥️: nämlich in groß! Von Gr. 34-44. Schaut doch mal zu Freuleins rüber. Die macht wirklich tolle Schnitte!

Aber ich bin ein #Hausaufgabenvergesser! #HeutekeinFoto

Dafür wurde mein HANNES umso schöner!

Top „Summer Love“

☀👚👉🏻 Werbung! Und #Hashtags! #VieleHashtags! 👈👚☀

Und jetzt alle!! SUMMER LOOOOOOOOOOOOVE!!

Hier! Ich! Ich hab ein neues #Lieblingsteilchen: ein #Top mit #Kapuze. 😊 Und ich liebe es! Es heisst #SummerLove von Tassi näht.

Ich habe die allerletzten Reste von meinem #lillestoff #Streichelstöffchen #me von #enemenemeins vernäht. Also auch gut zum Stoffreste verwerten.  Ich werde mir auf jeden Fall noch eins (oder zwei, oder drei?) davon nähen. Und es ist #Stomafreundlich! Es kaschiert das #Handycap perfekt.. Und.. Ok.. Ich hör auf zu schwärmen. Hier die #Fakten!

Das Top ist nähbar in den Gr. 34-48 und relativ schnell genäht. Ich würde sagen es ist sogar anfängertauglich. Ob mit oder ohne Teilung bleibt Euch überlassen! Ich habe es mit Teilung genäht, um mein #Stoma zu kaschieren. Und die Kapuze ist optional. Schaut doch mal auf Tassi näht vorbei und seht euch die vielen Designbeispiele an.. Und auch auf Makerist sind einige Bilder zu sehen.

Den Link zum Schnittmuster Summer Love bei  Makerist findet ihr hier: https://www.makerist.de/patterns/damentop-summer-love

NUR EINE WOCHE ZUM EINFÜHRUNGSPREIS VON 2,50 € bei Makerist. Also schnell sein lohnt sich..

Und nun.. wieder ran an die Maschinen!