Oktober/November 2017 – Die Schmerzpatientin

An meinem Geburtstag, das war der erste Oktober, gab es lecker Nudeln von meinem Lieblingsitaliener: natürlich liegend,- ich konnte ja noch immer nicht sitzen.. Aber es war trotzdem herrlich! Die selbstgebastelten Geschenke und der Kuchen von Oma.. Das tat so gut!

Aber mein Zustand wollte einfach nicht besser werden. Ich blieb schwach und wurde immer weniger. Und die Schmerzen wurden täglich schlimmer.

Also rief ich wieder den Krankenwagen. Diesmal kam ich in die Onkologie. Dort versuchte man mich dann so gut auf Schmerzmittel einzustellen wie nur möglich. Nachdem ich dann unheimlich viel Morphium und Novalgin im Blut hatte, liess es sich überleben. Aber die Ärzte entdeckten auch einen neuen AnalAbszess. 😫 Also wieder das ganze Untersuchungsprozedere durch und ab zur 4. OP innerhalb von einem viertel Jahr. Oh Mann! Der scheiss Tumor verursacht wohl die Abszesse. Das erste Mal seit Wochen muss ich mich wieder damit befassen: so hatte ich ja gehofft, dass „Arschloch“ doch wenigstens geschrumpft ist.. Aber nein! Das war leider nicht der Fall. „Arschloch“ blieb standhaft! Also lief es auf eine fünfte, „größere OP“ hinaus, sagten die Ärzte bei der Visite.. Das war an einem Freitag. Ich fragte nicht weiter und dachte mir auch nichts weiter.. Bis die Message bei mir ankam: GRÖSSERE OP! Die entfernen diesmal nicht nur Haut von den Arschbacken! Die schneiden mich auf!!

Ich erwischte zum Glück auch gleich den Stationsarzt auf dem Gang. „Grössere OP bedeutet aufschneiden und Stoma, oder?“ Er senkte den Kopf und meinte: „Ja.“ Ich hatte erstmal keine weiteren Fragen..

Da war es wieder: DAS STOMA!! Verdammt! Ich hab so gelitten und alles getan damit ich nicht so ein Ding bekomme.. Die nähen mir den Darm auf den Bauch! Ernsthaft? Warum?!? Scheiss Tumor! So langsam würde ich wieder trotzig: dem „Arschloch“ werd ich’s zeigen!

Ein paar Tage danach hatte ich dann das Vorgespräch zur „grossen OP“. Wie immer würde ich liegend im Bett gefahren: ich konnte ja noch immer nicht lange sitzen oder stehen. Die Chirurgin (die mich inzwischen seit August kannte) schon mich ins Zimmer und fing an mich aufzuklären: „Wir müssen sie radikal operieren, damit wir den Krebs komplett erwischen können. Das bedeutet wir müssen ihr Rektum entfernen und den Enddarm und Teile der Scheide. Sie bekommen ein Stoma. Eventuell müssen wir auch ihre Gebärmutter entfernen. Das wird aber dann bei der Operation entschieden.“ Was?! Sie erklärte mir alles anhand des Aufklärungsbogens. Zeichnete ein was passiert und erklärte, zu welchen Komplikationen es kommen kann.. Und dass ich die ersten Tage nach der OP auf Intensivstation liege. Dabei brach ich dann zusammen: ich heulte und zitterte und dachte ich bin im falschen Film! Die Ärztin versuchte mich zu beruhigen und wollte das Anästhesiegespräch, dass gleich stattfinden sollte, verschieben. Aber das wollte ich nicht! Ich wollte es angehen! „Arschloch“ kotzte mich ja so maßlos an! Also: OP am 13.12.17 mit „Alles raus“, Schmerzmittelpumpe und einem Stoma auf Lebenszeit! Herzlichen Glückwunsch, Melli!

Die folgenden Tage waren grausam! Ein Stoma! Keine Gebärmutter! Alles mega Scheisse! Ich suchte im Internet nach Info und fand schließlich ein Video von Benni (Hier geht’s zur „Über mich“-Seite auf Bennis „Cancelling Cancer“-Blog) von beim Wechseln der Stomaversorgung. Und das hat mich irgendwie beruhigt. Er hat so eine herzliche Art und der Umgang mit der Krankheit und dem Stoma war so „normal“. Das gab mir Hoffnung. Vielleicht kann man damit ja wirklich besser leben? Die Schmerzen und die Durchfälle waren ja auch nicht mehr auszuhalten! Und ich will ja mit meinen Mädels was erleben! So ging das ja auch nicht.. Also muss ich da durch. Das YouTube Video von Benni findet ihr hier.

Gut auf Schmerzmittel eingestellt, sollte ich dann bis zur OP entlassen werden. Aber es kam anders: nachdem die Schmerzen wieder schlimmer wurden und ich dann auch noch beim Duschen kollabiert bin musste ich wieder zum Proktologen. Der meinte dann, dass wir nicht mehr bis zum 13.12. warten können und kümmerte sich um den nächstmöglichen OP-Termin: den 29.11.17 – also schon nächste Woche Mittwoch!

Danach ging alles ganz schnell.. Ich wurde am Tag vor der Operation in die chirurgische Abteilung verlegt und lernte meinen Operateur kennen: Dr. Engel 😇

Dann sollte ich abführen. Och nö! Noch mehr Durchfall! Aber es sollte das letzte Mal sein. Also verbrachte ich wieder die halbe Nacht in der Dusche und schlief danach erschöpft ein. Bald ist der ganze Alptraum hier hoffentlich vorbei!

„Frau M., sie müssen sich fertig machen. Sie sind die nächste im OP.“ Ich schrak auf! „Was? Ok!“ Die Schwester half mir beim Thrombosestrümpfe anziehen und ich bekam das OP-Hemdchen und das Häubchen auf.. Ich begann zu weinen. Begriff, was gerade passiert! Ich habe Krebs! Dieser Scheiss Krebs! Man gab mir etwas zur Beruhigung und schon mich in den Vorraum. Dort wurde ich umgebettet und es ging einen Raum weiter. Dort bekam ich meine Nadel in den Arm und die Narkose wurde vorbereitet. „Tumor ist, wenn Mann trotzdem lacht!“… Das waren meine letzten Worte. Die verstorbene Mutter einer sehr guten Freundin hatte das mal gesagt. Es wurde zu meinem Lebensmotto! Mein rabenschwarzer Humor hatte mich so manch üble Situation überstehen lassen. So auch jetzt!

Als ich aufwachte war ich auf der Intensivstation: überall Schläuche und wieder diese Schmerzen! Waaah! Der Alptraum geht weiter.. Ich konnte mich nicht mal umdrehen. Und überall piepste es. Es war hell und es war komisch.. Die Schwester war sehr freundlich und bot mir Tee an. Und dann kamen auch schon zwei Ärzte rein. Sie erklärten mir, wie die Schmerzmittelpumpen funktionierten und sahen sich das Stoma an. „Das ist aber ein sehr schönes Stoma.“ Moment! Das Stoma! Scheisse! Es ist doch Realität! Ich konnte nicht hinsehen.. Das einzige, was ich bemerkt hatte war die Plastiktüte, die auf meinem Bauch klebte und die Schmerzen im Bauch. Ja klar! Ich wurde ja auch aufgeschnitten und wieder zugenäht. Beruhig dich, Melli! Die machen das öfter..

Kurz danach kam Dr. Engel rein und erklärte mir, dass sie soweit alles entfernt haben, ich aber meine Gebärmutter noch habe. Es war ein Gefühlschaos: Schmerzen! Freude! Erleichterung und Angst. Als ich mich beruhigt hatte schlief ich dann auch bis zum nächsten Morgen durch..

Es war der 30.11. und ich wurde von sechs Augenpaaren angesehen: „Guten Morgen! Wie geht es Ihnen?“ „Mächtig beschissen! Ich fühle mich, als hätte man mich zersägt. Alles tut weh und mir ist schlecht!“ In diesem Atemzug fing ich an mich zu übergeben. Das war alles zu viel für mich. Die Ärzte gaben mir dann etwas gegen die Übelkeit und kurz danach bekam ich meinen ersten Brei zu essen. Und ich hatte auch auf einmal wieder wahnsinnigen Hunger! Endlich. Dann kann es ja nur noch aufwärts gehen…

September 2017 – Therapie

Ich bin ja so froh, dass ich im Klinikum so wunderbar psychologisch betreut wurde. Danke Frau Kohrs! ♥️ In so manch dunkler Stunde haben Sie mich aufgebaut!

Und auch das Hilfsangebot von Familien leben mit Krebs war wunderbar! Ich wusste nämlich nicht, wie ich meinen Kindern das mit dem Krebs vernünftig und kindgerecht erklären sollte! Danke an „Leyla“, dass sie das so helfend gemeistert haben! ♥️ Sie haben grossen Eindruck bei den Mädels hinterlassen..

Das Buch, dass zum Einsatz kam hiess „Das ist Krebs“ und hat wunderbar erklärt was Krebs ist, wie die Bestrahlung funktioniert und dass man vom Chemo Haarausfall bekommen kann. Sehr schön erklärt und illustriert. Für meine 6 & 8jährigen Mädels genau richtig! Das Buch gibt es hier.

So kam auch langsam Routine in den Krankenhausalltag. Und ich schaffte es immer öfter nach draussen. Mein Rollstuhl-Sitzkissen-Gespann half mir dabei. Nachmittags um 14 Uhr bekam ich meistens meine Bestrahlung und war danach auch erstmal ziemlich kaputt. Meine Haut wurde immer schrumpeliger und mein Darm spielte inzwischen verrückt. Dann kam auch noch übler Juckreiz dazu. Und weil es so schön war, hatte sich in der Zwischenzeit ein neuer, ziemlich grosser Abszess durch meinen Po gebohrt.

Ok. Neue OP. Die Ärzte entschieden sich, mir einen sogenannten Cavakatheter (Venenkatheter in den Hals) zu legen weil ihnen meine Venen inzwischen zu „unzuverlässig“ waren für die OP. Und auch für den letzten Chemozyklus hatte er sich als nützlich erwiesen. Denn einen Port wollte ich nicht.

Und wieder eine Wunde mehr zum Ausduschen. Waaaaah!!

Am 29. September hatte ich es dann geschafft! Meine letzte Bestrahlung: ich hatte geweint dabei. Ich war erleichtert. Es war geschafft! Und morgen gehe ich nach Hause!

Ja. Nach Hause! Endlich! Als der Rettungswagen kam um mich abzuholen und nach Hause zu fahren, da konnte ich meine Tränen nicht mehr zurückhalten. Es fiel alles von mir ab! Endlich zu meiner Familie! ♥️ Und zu meinen Katzen. Und in eine neue Situation: wir hatten ja jetzt auch eine Familienhelferin von der Caritas zu Hause. Ok. Also ich alleine mit dieser fremden Frau. Komisches Gefühl. Aber ich komme super mit ihr zurecht,- und auch die Kinder mögen sie sehr..

Die Fahrt im Krankenwagen war mal wieder sehr anstrengend. Ich musste danach erst mal schlafen. Und als die Kinder mich freudestrahlend umarmten, war für einen Moment alles vergessen..

Muttertag <3

Hach!! Gestern war ja Muttertag.. Und ich habe ihn den ganzen Tag lang genossen.. 🙂
Und meine Mädels haben sich auch richtig in´s Zeug gelegt, waren total friedlich und haben mir diese süßen Geschenke hier mit dem passenden Gedicht dazu überreicht:

2 wunderschön gestaltete Karten, selbstgemachtes Badesalz von Samara (das garf ich aber nicht benutzen! Sie hat sich nämlich ganz viel Mühe gegeben) und ein Schlüsselanhänger aus Holz in Herzform von Ina..
Einfach wunderbar!! Und wie war Euer Muttertag so??

Auf zu IKEA!!

…und auch vor mir ist das schwedische Möbelhaus mit den 4 Buchstaben nicht sicher.. Also nutze ich heute meinen „freien Tag“ um mit meiner Freundin Claudia in die IKEA zu pilgern..

Ich liebe SchnickSchnack und kleine Dekoartikel.. Und im Zuge des Kinderzimmerumstylings brauchen wir ja eh auch noch die ein oder andere Kleinigkeit.. Also MUSS ich ja sowieso.. 😂

Ich habe auch just eine Hakenleiste für Ina’s Wand gefunden. Perfekt in ihr Pipi Langstrumpf Wandbild integrierbar, wie ich finde.. Und das Lieblingskleid ist auch immer griffbereit.. 😉

Yes! Das Mädchenzimmer ist super geworden.. Ich bin ja sooo stolz auf mich! Da muss ich mich jetzt mal ausgiebig für loben.. 😃

Und für Samara? Na klar! Eine pinkfarbene DrönaBox für ihr Regal.. Dann hat sie (Gott sei dank!!) noch eine Verstaumöglichkeit mehr in ihrem Zimmer. Hach! Und das passt alles so gut zu dem „neuen GlitzerBlingBling-Nachtkästchen! Perfekt!

Und jetzt hab ich Hunger! Vegetarische Bällchen auf Quinoa mit Ayvar?? Nehm ich!! Und es war auch wirklich gut..

Tagesresume: ja! Ich werde es wieder tun!

Gesammelte Werke

So! Ich muss euch jetzt mal mit einer Bilderflut überschwemmen.. Ich habe ja hier soooo viele tolle auf dem Rechner und ich schaffe es nicht, für jedes einen eigenen Beitrag zu machen.. Das ist ja auch gar nicht nötig.. Also los geht´s..

Als erstes zeige ich eines meiner neuesten Werke. Ein HippoSet in Gr. 62/68. Hach! Ich bin verliebt! Mit aufwändiger HippoApplikation, Zierstichen und allem Möglichen SchnickSchnack verziert..

Hier auch ein neues Set: Mit Krabbenappli! Ein Sommerset quasi. Die Applikationsvorlage ist mal wieder von „Vicki´s kleine Werke“. Hier geht´s zu Vicki´s Facebook-Seite.

Hier auch ein Sommerset: mit IgelAppli! „Mei ist des liab“ hab ich mir da schon sagen lassen…

Und ich hab noch mehr.. 😉

Hier ist eine Feliz, die ich aufwändigst mit Rüschchen und allem möglichen SchnickSchnack verziert habe.. Die wird übrigens heute noch von der Kleinen getragen.. <3

Und der FliegenpilzZipfelpulli: Diesmal Applikationen mit Fleece… 😉

Ja!! Die Pilzjacke.. Ein Versuchsobjekt.. Da hatte ich meine Stickmaschine neu bekommen und musste sie natürlich ausgiebig testen. 😉

Und unsere Babyschale: die Mädels haben so in dem Ding geschwitzt, daß ich kurzerhand einen Frotteebezug mit ErdbeermädchenStickerei genäht habe. Zweckmässig und schön!

Die HippoKrabbeldecke.. Übrigens genäht nach einem BurdaSchnitt…

Ich habe endlich mal wieder Appliziert.. <3

Hach! Da bin ich wieder..

Und ich bin rundum zufrieden.. Ich habe das erste Mal seit langem wieder etwas appliziert..
Nachdem meine eigenen Vorlagen irgendwie schon ziemlich laaaange unreif auf dem Rechner schlummern, hab ich mir selbst einen kreativen Tritt in den Hintern gegeben:
Genauer gesagt hatte ich mich bei einem Aufruf spontan bei Vicki´s kleine Werke für Stammapplizierteam beworben und wurde doch glatt genommen.. 😉 Also MUSS ich ja quasi mal wieder Tüddelkram machen..

Aber was erzähle ich hier? Ich zeige Euch lieber ein paar Bilder:

Das hier ist die Applikation „Kleiner Fuchs auf hoher See“ von „Vicki´s kleine Werke“. Hier ist der Link zum DawandaShop von Vicki

Dort findet ihr viele tolle Vorlagen.. Auch die Eule hier:

So! Das muss erstmal für heute reichen… Mehr DARF ich Euch noch nicht zeigen.. <3 Ist aber schon fertig.. 🙂

Burger Patties (vegan) 🍔

Nachdem ich euch ja bereits mein Lieblingsrezept für BurgerBuns hier verraten habe, soll Euch der Rest natürlich auch kein Geheimnis bleiben.. 😁  Reicht für ca. 12 -15 Patties

  • 1 Glas Kichererbsen
  • 1 Dose Mais 🌽
  • 1 Block Räuchertofu
  • 200 Gr. frische Champions
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 150 gr. Semmelbrösel
  • 2 TL Rauchsalz
  • Salz
  • Pfeffer
  • Koriander
  • Öl zum Anbraten
  • ca. 100 gr. Sesam zum „Panieren“

Die Zwiebeln, den Knoblauch, die Champions und den Tofu grob kleinschneiden. Den Mais und die Kichererbsen in einem Sieb abtropfen lassen. In einer Schüssel alles zusammen mit dem Gewürzen (OHNE Sesam! Den brauchen wir später..) vermischen und mit dem Pürierstab zu einer gleichmäßigen Masse vermengen.. Nach Belieben nochmal abschmecken, zu Burgerpatties formen und in Sesam wenden.

In der Pfanne mit reichlich Öl rausbraten.

Und natürlich könnt ihr Eueren Burger noch mit Salat, Tomaten und selbstgemachtem Ketchup ganz nach Euerem Gusto zusammenstellen. 🙂

Guten Appetit!

Schnelle Pancakes 🥞 (vegan)

Heute gab es mal wieder unsere Lieblingpancakes. Die gehen ganz schnell und sind super lecker!

Für 4 Portionen:

  • 200g Weizenmehl (Typ 405)
  • 200g Dinkelmehl
  • 1 Pkg. Weinsteinbackpulver
  • 700 ml Sojadrink Vanille
  • 50 ml Agavendicksaft

Alles zu einem geschmeidigen Teig verrühren und mit reichlich Kokosöl (oder auch Sonnenblumenöl) goldbraun in der Pfanne ausbacken..

Mit Pfannkuchensirup (wir lieben das von AGAVA) oder Marmelade geniessen.. 😉

Mehr Glitzer für die Welt! Wir pimpen ein Nachtkästchen..

Juchee! Da bin ich wieder. <3

Nachdem sich mein Rücken von der GLITZERSPIEGEL-Aktion etwas regeneriert hat, hat mich natürlich auch gleich noch das „Glitzersteinchen-Fieber“ gefangen.. Und Samara soll natürlich auch in ihrem Zimmer ein funkelndes Unikat haben.. Also haben wir uns das alte Nachtkästchen geschnappt und munter darauf los geklebt: Glitzersteine, runde Spiegelchen und selbstverständlich musste als Topping noch der olle Griff ersetzt werden.. *Wie das funkelt*

Glitzernachkästchen

Blumengirlanden für’s Mädchenzimmer

Nachdem die Spielzeugkisten ja jetzt soo toll aussehen, müssen wir natürlich auch das Bett ein wenig mädchenhafter pimpen.. Ich dachte da auch mal spontan an ein paar hübsche Blumengirlanden.. Ich persönlich finde ja die Girlanden von dem Rodacher Hersteller ja wirklich hübsch. Und wir haben auch 3 Stück davon.. Aber noch mehr davon kann ich mir nicht leisten.. Also nähe ich welche für Inchen..
Und ich erkläre Euch auch gerne wie das geht… 😉 Die Schnittschablonen findet ihr hier als pdf: Blumenranke

Ihr braucht:
* 7-10 Meter Baumwollschrägband in grün
* grünen Stickfilz
* Stoffreste in grün für die Blätter
* Stoffreste für die Blütenblätter (verschiedene Farben)

Zu allererst kommt wie immer der Zuschnitt. Hier habe ich 13 Blüten, 13 „Blütenkelche“ und 14 Blätter 🍃 ausgeschnitten..

Erst mal ca. 3 Meter Schrägband zu einer Schnur zusammennähen. Das wird anschliessend in 25 ca. 10 –  20 cm lange Teile zerschnitten und dann die Blüten und Blätter 🍃 angenäht..  Als erstes habe ich die Blütenblätter und dann die Blütenkelche (siehe Bild) genäht.. 

Dann die Blätter 🍃 rechts auf rechts aufeinander nähen. Oben in der Mitte unbedingt eine Wendeöffnung lassen und dann natürlich auch wenden. Dort ein SchrägbandStückchen oben rein stecken und zusteppen..

Jetzt nur noch alles stecken und das lange Schrägband mit den Blumen und Blättern zusammen nähen.. Ist die nicht toll geworden??