Das Mädchenhochbett

Die Zeit vergeht, die Kinder werden größer und die persönlichen Bedürfnisse verändern sich. So wurde auch meine kleine Räubertöchter mit unheimlichem Kletter- und Tobedrang in den letzten Monaten zur kleinen Prinzessin.
Ok. Aber vor 2 Jahren habe ich das Zimmer für einen Räuber gebaut.. und jetzt?! Jetzt ist mal wieder Zeit für Veränderung!
Wir machen ein Mädchenzimmer aus Ina’s Räuberhöhle..
Gesagt, getan.. Podest weg, Rutsche weg, Leiter durch eine andere, platzsparendere ersetzt, Schreibtisch rein und GAAANZ WICHTIG: ein Vorhang für’s Hochbett muss her!! 🎉
Ein paar Blumengirlanden habe ich ja schon genäht.. wie das geht, zeige ich euch im nächsten Beitrag.. Jetzt kommt erst mal der Vorhang:

Er braucht oben auf jeden Fall  Taschen 💼
Er braucht ein Fenster und eine Tür 🚪
Er muss bunt und mädchenhaft sein
Er soll zum größten Teil aus Westfalenstoffen sein (die sind so toll!)

Also habe ich das Bett ausgemessen und einen „Bauplan“ gemachten beschlossen, dass an der kurzen Seite ein Fenster und an der langen Seite eine Tür 🚪hin muss..

Die Breite meiner Schnitteile habe ich so errechnet:
88cm (Breite fertiges Seitenteil) + 2 x 3cm (an beiden Seiten wird jeweils 2x 1,5 cm eingeschlagen) = 94cm

Die Höhe der Schnittteile für das Seitenteil habe ich so errechnet:
176cm (Höhe fertige Länge) + 3 cm (2 x 1,5 cm Saumzugabe unten) + 15cm (so hoch ist der oberste Balken am Bett, darüber wird der Stoff geschlagen und mit KamSnaps befestigt)) + 4cm (3 cm Tiefe vom obersten Balken + 1 cm „Bequemlichkeitszugabe“) + 3 cm (2 x 1,5 cm Saum oben) = 201 cm

Also insgesamt habe ich 201 cm x 88 cm von dem blaunen BioBaumwollStoff aus der „Jungen Linie“ von #Westfalenstoffe verarbeitet.. Nur für das Seitenteil… Die Taschen sind ebenfalls aus gelben Westfalen gemacht.. Das Fenster habe ich rechts auf rechts auf den blauen Teil genäht und sauber verstürzt.. Und ja.. Die Schlaufen für die Blumengirlanden durften natürlich auch nicht fehlen.
Bei der breiten Seite bin ich (fast) genauso vorgegangen… Erst die Endbreite und Endlänge ermittelt, und dann zugeschnitten..
Hier habe ich auch Stoffe aus der #JungeLinie verwendet.. Und ich durfte mich richtig austoben.. Gefällt es Euch?

Die Traumhöhle von innen zeige ich euch dann ein ander mal.. Noch ist sie nicht ganz fertig..

Das Mädchenhochbett..

Vorschulkinder brauchen nunmal Schreibtische!

Der Schreibtisch und das neue Blumenregal

Ok.. Ich gebe es zu.. Ich bin infiziert… Das Kinderzimmerpimping hat mich fest im Griff.. Der Schreibtisch (der gute alte „Flexa“ von meiner Cousine) steht nun auch und ich habe heute in der Mittagspause das Regal „noch schnell aufgehängt“… Zwischenstand: Ich bin verliebt! Und ich hätte fast das lilane bestellt (aber Samara hat mich erfolgreich davon abgehalten.. Braves Kind!) Aber das war erst der Anfang..

…so ein schönes Regal für die Blumen..

Ich geh dann mal Blumenranken nähen… 🙂

Hübschere Spielzeugkisten braucht das Kind!

Letztens hatte ich ein Schlüsselereignis mit meiner kleinen Terrornudel.. Sie hat mal wieder ihre große Schwester drangsaliert und wollte auch nicht aus deren Zimmer rausgehen.. Da ist mir dann auch endlich mal aufgefallen dass Ina ja auch wirklich selten in ihrem eigenen Zimmer spielt..

Also habe ich sie mal gefragt, was denn los ist.. Warum sie eigentlich so gut wie nie im eigenen Zimmer spielt. Die Antwort: „Weißt du, Mama! Ich bin doch ein Mädchen. Und ich komm bald in die Schule! Mama, ich brauch einen Schreibtisch. Und mein Zimmer gefällt mir nimmer..“ Ok. Jetzt musste ich erst mal schlucken. Habe ich doch das Zimmer vor 2 Jahren mit Ina’s Papa als Abenteuerzimmer mit Hochbett, extra großem massangefertigtem Podest mit Rutsche und Leiter gebaut.. An einen Schreibtisch hat damals keiner gedacht. Sie war ja auch erst 3. 😁

Ok! Jetzt ist sie bald 6.. Hammerhart! Aber die Zeit rennt.. Das kleine Tochterkind wird erwachsen. Ich muss das Zimmer umstylen. Ja! Das mach ich! Und die ollen Spielzeugkisten sind als erstes dran..

Also hab ich mir mal ein paar Mandalas aus dem Internet herausgesucht und meine 2 Favoriten auf Klebepapier (das erleichtert das Applizieren unheimlich ❤) ausgedruckt.

Das Mandala dann grob ausgeschnittenen und auf die Papierseite von Vliesofix geklebt.

Und dann weiter die etwas groberen Formen des Mandalas ausschneiden.. Jedes hier zugeschnittene Teil auf dem Bild bekommt eine andere Stofffarbe..

Danach habe ich die Papierteile vorsichtig (!) aufgebügelt.. Gerade so viel, daß das Vliesofix auf dem Stoff kleben bleibt.

So bin ich bei allen Stoffteilen vorgegangen und habe dann alle (erst die großen Teile!) der Reihe nach aufgebügelt.. Natürlich erst, nachdem dich das Trägerpapier abgezogen hatte.. 🙂

…und habe dann das Applizieren angefangen.. Natürlich mit dem altbewährten ZickZack-Stich. Die Stichlänge stelle ich da immer ziemlich eng und die Stichbreite dafür fast so breit wie es geht..

Alle Fäden verschnitten und „das neue Kleid“ auf das Polster aufgetackert.. Wie ich das bei der gelben Mandalahocker-Ausführung gemacht habe seht ihr hier im Zeitraffer.. Viel Spaß damit!

Und nein! Ich will euch auf keinen Fall die neuen alten Spielzeugkistenhocker vorenthalten.. Hier sind sie.. 😉

..und so sehen die neuen alten Spielzeugkisten jetzt aus.. Puh! Schon viel besser.. 😉

….und den Schreibtisch baue ich dann morgen auf.. Ich hab auch schon ein Wandregal in hellblau für Ina´s Blumen bestellt.. DAS WIRD TOLL!! <3

Der Glitzerspiegel

„Mama, ich möchte auch einen Spiegel in meinem Zimmer haben. Samara hat so einen Großen. Können wir einen kaufen?!“

So sah der Spiegel aus, nachdem die Zebrafolie entfernt wurde
So sah der Spiegel aus, nachdem die Zebrafolie entfernt wurde

So hat sich vor zwei Wochen meine kleine Pipi Langstrumpf bei mir zwecks des Fehlens eines Spiegels in ihrem Zimmer beschwert.. Ok, hab ich mir gedacht.. Schauen wir doch mal im Internet.. Vielleicht finden wir ja einen hübschen Gebrauchten. Aber neeeee! Nix für uns..
Da ich ja auch nichts was „noch gut“ ist wegschmeissen kann, habe ich schon ewig eine uralte Schranktür aufgehoben. Alles klar! Die hat jetzt ihren großen Auftritt: als erstes habe ich die Zebrafolie (ja, es war mal ein Zebraspiegel) entfernt. Und danach hat Ina erst mal alles gründlich abgewischt.. Dann ging es los!! Wir haben erst an die direkte Spiegelkante eine Reihe

von Knöpfen geklebt.. Die Bohrungen haben wir frei gelassen, damit man den Spiegel später auch wieder problemlos an die Wand schrauben kann..Und jetzt die Glitzersteine.. <3 Befestigt habe wir die Dinger mit den Glitzersteinkleber von Folia. Das hat super funktioniert. Wir haben auf diesem Spiegel ungefähr 1000 Glitzersteine aufgeklebt.. Drei Nachmittage waren Samara, Ina und ich im Gang „gelegen“ und haben geklebt, geklebt, geklebt. Und wir finden, es hat sich auch mega gelohnt!

Der tolle Spiegel passt einfach perfekt in Ina´s kleine Villa Kunterbunt.. Denn von Glitzer und Bling-Bling kann man ja eigentlich nie genug bekommen.. Was meint Ihr?

Ist der nich hübsch geworden?!